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Neubauten sicher gegen Radon abdichten

Beim Neubau von Gebäuden gibt es sowohl für Architekten als auch Bauunternehmen und Bauherren einiges zu beachten. Um Gebäude sicher gegen Radon abzudichten, sind passende Durchführungen und Hauseinführungen unerlässlich.

Grundsätzlich sollte die Funktionalität der Abdichtung im Fokus stehen. Die Radonfachperson Karin Leicht betont dabei insbesondere die luftdichte Ausführung bei An- und Abschlüssen der Abdichtung, sowie auch der Durchdringungen. Auf der Baustelle bedeutet das, dass diesen Vorkehrungen hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, da eine diesbezügliche Nachbesserung nur mit großem Aufwand möglich ist.

So sollte im Vornherein der Untergrund sowie die Oberfläche, in die die Einführung eingebaut wird, geprüft werden. Die Hauseinführung oder Durchführung kann dabei noch so gut sein -  Kantenabplatzungen, beispielsweise im Beton, könnten dennoch zu Undichtigkeiten führen. Das gilt nicht nur für Radon, sondern auch für Wasser, das so in das Gebäude eintreten kann. Somit ist bei der Betonage auf eine hochwertige Verdichtung des Betons zu achten, insbesondere im Bereich von Hauseinführungsprodukten. Unabhängig davon, ob die Durchführungen in Boden oder Wand verbaut werden, sollten diese nahtlos und ohne Hohlräume vom Beton umgeben sein.

Bislang wurde für die Durchführung durch die Bodenplatte häufig mit Rechteckaussparungen gearbeitet. Die Bodenplatte wurde also mit einem Freiraum für die Durchführung eingegossen und nachträglich mit frischem Beton aufgefüllt. Da sich der ältere Beton nicht nahtlos mit dem neuen Beton verbindet, entstehen Fugen und Risse, durch die sowohl Radon als auch Feuchtigkeit in das Gebäude eindringen können. Daher ist der Einsatz einer professionellen Einführung unerlässlich. Der Hauff-Technik-Anschlusstrichter AT 110 wird direkt mit der Bodenplatte eingegossen, sodass der Beton die Durchführung nahtlos umschließt. So kann die Dichtigkeit gegen Radon und Feuchte gewährleistet werden.

Auch Bauherren sollten der Abdichtung ihres Gebäudes einen hohen Stellenwert beimessen und ggf. bei dem konsultierten Architekten und / oder Bauunternehmen nachhaken. So kann einer potenziellen Gefahrenquelle präventiv entgegengewirkt werden, zumal das Thema Radon auch in der Baubranche noch nicht gänzlich angekommen ist. Falls dennoch nicht fachgerecht abgedichtet wurde, empfiehlt es sich, zur Mangelabklärung einen Bausachverständigen einzuschalten und ggf. zur rechtlichen Durchsetzung einen Anwalt zu konsultieren.

Zusatztipp von Ronnie Radon: Mit den Hauff-Technik-Durchführungen und Hauseinführungen sind Sie bestens beraten. Produkte wie das Bauherrenpaket mit dem Anschlusstrichter AT 110 oder der KG Fix eignen sich optimal zur radondichten Durchdringung.

(Quellen: Interview mit Frau Karin Leicht am 04.12.2018 und Website des Bundesamts für Strahlenschutz)